Nach 3 Wochen harter Arbeit auf einem Westernreithof in Didderse (Peine) bin ich endlich wieder zurück.
Ihr müsst wissen, ich bin ein sehr naturbezogener Mensch. Und was machen solche Menschen? Campen!!! Ich noch am Anfang meiner Reise total fit und freue mich auf die nächsten 3 Wochen. Kaum bin ich angekommen steht auch schon das Zelt, die Luftmatratze ist aufgepumpt und der Schlafsack liegt für die Nacht bereit. Eine Klassenkameradin und Freundin wird die 1. und teils 2. Woche mit mir im Zelt schlafen, danach werde ich allein sein.....
Aber mir macht das ja nichts, im Gegensatz zu meiner Freundin, die Probleme mit der Dunkelheit hat. Eines Nachts, meine Freundin hält bereits die 2. Woche im Zelt aus, hören wir Geräusche Richtung Ausfahrt. Es hört sich so an, als würde sich jemand an einem Gitter zu schaffen machen. Wir warteten erst einmal um zu hören ob sich die Geräusche auch mal veränderten, doch sie blieben gleich. Ich natürlich gleich FEUER UND FLAMME und sage zu meiner Mitbewohnerin ich würde nachsehen gehen. Meine Freundin gleich in Panik und mit den wildesten Fantasien von Einbrechern und schlimmeren. Ich schleiche mich trotz Protest aus dem Zelt in Richtung der Geräusche. Ich nähere mich langsam einem Offenstall von hinten. dort gibt es eine Tür durch die man Heu füllen kann. Genau von dort kamen die Geräusche und auch ich überlegte mir so langsam wer dort sein Unwesen treibt. Dabei dachte ich natürlich an Menschen und nicht an die Bewohner dieses Offenstalls. Baby und Damast, so heißen die Pferde. Ich reiße also die Tür auf um den Eindringling zu stellen. So leicht ist das gar nicht im Dunkeln jemanden zu sehen und so war ich total irritiert als ich niemanden entdeckte der sich hier herumschleicht. So langsam schärfte sich mein Blick und wenn erkannte ich? Damast der meint sich mitten in der Nacht seinen Arsch am Heuraufengitter zu kratzen. So langsam beruhigte sich mein Herzschlag wieder und ich schlich zurück zum Zelt. Ich vergaß meiner Freundin vorher zuzurufen das ich komme und so bekam sie am Ende ihren Schock fürs Leben als sie meine Umrisse im Eingang des Zeltes sah. :D Leider hatte ich zu die Nachtzeit nicht mein Fotoapparat zur Hand und so müsst ihr auch die Geschehnisse mit eurer Fantasie vorstellen.
