Donnerstag, 27. September 2012

Rutschpartie in Kiel

Ich war mit insgesammt 3 Klassen und 6 Lehrern in Kiel auf Studienfahrt. Zum Glück sind die Lehrer unserer Schule locker drauf und so stellten sie auch kein Problem da, wenn meine Klassenkameraden mal über die Stränge schlugen. In einer Jugendherberger in Kiel quatierten wir uns ein und schon kurz danach trafen wir uns in einem Tagesraum um über die kommende Woche zu sprechen. Das ist er Unterscshied zwischen einer Klassen- und einer Studienfahrt. Wir sind nicht bloß zum Spaß da, nein man erwartet tatsächlich von uns zu arbeiten. In diesem Fall hieß es Projektfindungphase. Aber ich will jetzt nicht die ganze zeit über arbeit schreiben, sondern lieber den Spaß hervorheben, um den wir hart mit unseren Lehrern geboxt haben. Natürlich hatten sechs Lehrer keine Chance gegen die geballte Ladung von ca. 65 Schülern. 
So gingen also die mutigen unter uns in den Hochselgarten. Es war super dort aber etwas wirklich lustiges ist dort nicht passiert. 
Dann waren wir noch Bowlen, aber ausgerechnet ich bin in die ruhigste und leistest Gruppe gekommen. Während also um uns herum überall geschrien und gespiffen wurde, spielten wir einfach das Spiel. Das sprach nicht undbedingt für meine Erfolgsbilanzen als alle so in sich gekehrt waren. Nein, im Gegenteil, ich vorlor beide Male haushoch. Mir persönlich machte das nichts, denn es ging ja nur darum, Spaß zu haben, aber die anderen konnten wohl nicht so gut damit umgehen, zu verlieren. Um mich von dieser erdrückenden Atmosphäre zu befreihen, suchte ich mir eine lustige Truppe zusammen und ging mit ihnen Cocktails trinken. Doch während wir da am Tisch saßen und ich versuchte die Atmosphäre zu lockern, ging mir einer meiner Saufkumpanen beinahe an die Gurgel. Anscheinend fand sie meinen witzigen Kommentar über das Aussehen ihres Freundes nicht so lustig wie der Rest von uns. Dabei war das doch nur SPAß! Mensch, Leute werdet mal lockerer, dacht ich mir da nur.
Über den Ausflug nach Laboe fang ich wohl lieber garnicht erst an zu schreiben. Ich kann euch sagen, es war ein großer Reinfall bei solchem Wetter und dazu noch im Herbst an die Ostsee zu fahren. 
Am Ende sorgte ich also, wie nicht anders zu erwarten, für Lachanfälle wegen meiner Spontanität. Denn am letzten Abend  gingen ein paar von uns runter ans Wasser in die nähe der Brücke die zum Bahnhof Kiel führt. Dort liegt ein kleiner Hafen mit Segelschiffen. Dieser Kombination, aus Wasser und Segelschiffen, konnte ich nicht wiederstehen und so stieg ich die Stufen, die bis ans Wasser führten, runter. Ich wusste nicht das die letzte Stufe so glitschig von Algen sein würde, dafür war es berits zu dunkel, und so fürhrte ich einen Gleichgewichtstanz auf um nicht ins Wasser zu fallen. Ihr könnt euch vorstellen das ich mich anschließend nicht mehr die Treppenstufen hochtraute, doch zum Glück kriegten sich ein paar meiner Klassenkameraden wieder ein und halfen mir über die glitschige Stufe hinweg. Es fiel mir nicht weiter schwer mich von Kiel zu trennen, nachdem ich beinahe unfreiwillig schwimmen gegangen bin. Aber ich muss zugeben, auch ich konnte mich danach vor lachen nicht mehr halten.

Dienstag, 31. Juli 2012

Das Leben und der Tod

Es ist schon komisch, findet ihr nicht?
Jeden Tag erleben wir das Leben selbst, nur der Tod bleibt uns verborgen. Bis es wieder jemanden in der Familie oder einen userer Bekannten trifft.
Zwar hören wir ständig vom Tod anderer Lebewesen, doch berührt er uns nicht, wir verdrängen ihn, wollen ihn nicht zulassen, bis er vor deiner Tür steht. Dann ist er real, nichts was man noch verdrängen kann, denn er ist umungänglich. Ich wurde schon früh mit dem Tod konfrontiert. Jetzt denkt euch bitte nicht die schlimmsten Szenen aus. Mein Haustier ist gestorben als ich klein war. Ein Zwergkaninchen welches ich schon von klein auf kannte. Für die Erwachsenen hört sich das jetzt sentimental und emotionsgeladen an, doch diesen Tod wollte ich damals nicht wahrhaben. Wie jedes kleine Kind fragte auch ich mich, warum es Leben gibt wenn es einem am Ende doch genommen wird. Ich wollte das mein kleiner Hase noch viele Jahre mehr lebt und nicht plötzlich an einem anderen Ort, nur mit seiner Seele, denn den körper ließ er zurück. Man könnte glatt meinen, schon in jungen Jahren habe ich angefangen mich zu fragen, worin der Sinn des Lebens besteht. Nach vielen Jahren, in denen ich gewachsen bin und sich mein Verständnis erweitert hat kann ich euch den Sinn des Lebens nicht nennen. Jeder muss seinen eigen Sinn im Leben finden denn trozdem hab ich über die Jahre etwas begriffen. Es würde garkeinen Sinn im Leben geben wenn es nicht auch einen Tod am Ende dieses Lebens gäbe. Ich meine warum wünschen sich so viele Leute Unsterblichkeit? ich stelle sie mit mitlerweile einsam vor, selbst wenn ich nicht der einzigste wäre, der Unsterblickeit erlangen könnte. Wir versuchen doch gerade deswegen so viele Momente im Leben zu genießen, weil es nur eine begrenzte Zeit möglich ist. Die einen Leben länger als die anderen, manche haben es mehr verdient, manche weniger, aber was ich hiermit schreiben möchte ist, trauert über euren Verlust und dann genießt euer Leben weiter. Besser noch genießt es noch mehr, denn erst wenn ihr den Tod zum Nachbarn hattet wisst ihr es überhaupt erst richtig zu schätzen zu Leben.
Für die Verlorenen unter uns, so hoffe ich nur, das sie an einem Ort sind an denen sie viele schöne Erinnerungen sammeln können, so wie sie in unserer Erinnerung auch weiterleben.

Wenn dieser Text für euch keinen Sinn macht, dann fragt mich bitte nicht was er euch mitteilen soll. Er ist einfach so entstanden.

Samstag, 30. Juni 2012

Wieder da

Nach 3 Wochen harter Arbeit auf einem Westernreithof in Didderse (Peine) bin ich endlich wieder zurück. 
Ihr müsst wissen, ich bin ein sehr naturbezogener Mensch. Und was machen solche Menschen? Campen!!! Ich noch am Anfang meiner Reise total fit und freue mich auf die nächsten 3 Wochen. Kaum bin ich angekommen steht auch schon das Zelt, die Luftmatratze ist aufgepumpt und der Schlafsack liegt für die Nacht bereit. Eine Klassenkameradin und Freundin wird die 1. und teils 2. Woche mit mir im Zelt schlafen, danach werde ich allein sein.....
Aber mir macht das ja nichts, im Gegensatz zu meiner Freundin, die Probleme mit der Dunkelheit hat. Eines Nachts, meine Freundin hält bereits die 2. Woche im Zelt aus, hören wir Geräusche Richtung Ausfahrt. Es hört sich so an, als würde sich jemand an einem Gitter zu schaffen machen. Wir warteten erst einmal um zu hören ob sich die Geräusche auch mal veränderten, doch sie blieben gleich. Ich natürlich gleich FEUER UND FLAMME und sage zu meiner Mitbewohnerin ich würde nachsehen gehen. Meine Freundin gleich in Panik und mit den wildesten Fantasien von Einbrechern und schlimmeren. Ich schleiche mich trotz Protest aus dem Zelt in Richtung der Geräusche. Ich nähere mich langsam einem Offenstall von hinten. dort gibt es eine Tür durch die man Heu füllen kann. Genau von dort kamen die Geräusche und auch ich überlegte mir so langsam wer dort sein Unwesen treibt. Dabei dachte ich natürlich an Menschen und nicht an die Bewohner dieses Offenstalls. Baby und Damast, so heißen die Pferde. Ich reiße also die Tür auf um den Eindringling zu stellen. So leicht ist das gar nicht im Dunkeln jemanden zu sehen und so war ich total irritiert als ich niemanden entdeckte der sich hier herumschleicht. So langsam schärfte sich mein Blick und wenn erkannte ich? Damast der meint sich mitten in der Nacht seinen Arsch am Heuraufengitter zu kratzen. So langsam beruhigte sich mein Herzschlag wieder und ich schlich zurück zum Zelt. Ich vergaß meiner Freundin vorher zuzurufen das ich komme und so bekam sie am Ende ihren Schock fürs Leben als sie meine Umrisse im Eingang des Zeltes sah. :D Leider hatte ich zu die Nachtzeit nicht mein Fotoapparat zur Hand und so müsst ihr auch die Geschehnisse mit eurer Fantasie vorstellen.

Donnerstag, 7. Juni 2012

Typisch Frau...



Ich habs geschafft!!! Heute war meine letzte Examsklausur.
Was macht Frau nachdem sie das weltberühmte Stresshormon ausgeschüttet hat? Natürlich das einzigste das dagegen hilft: Shoppen!!!
Dabei hasse ich shoppen... Aber es soll ja helfen.
Also was mach ich - ich ruf erstmal eine Freundin an, ob auch sie ihren Hormonhaushalt wieder in normale Bahnen lenken muss. Sie war natürlich sofort Feuer und Flamme für diese Sache und durch nichts mehr zu stoppen. Kaum nach dem Anruf finde ich mich arm in arm mit ihr im schönen Hannover wieder. Im übrigen ist morgen ihr Geburtstag und was macht man einen Tag vor seinem Geburtstag? natürlich Geld ausgeben bis zum abwinken, morgen füllt sich die Kasse ja bereits wieder! 
Resultat war, das wir jeglichen existierenden Laden Hannovers abgeklappert haben.
Mein Fehler: Ich hatte Schuhe, die ich für den morgigen Tag einlaufen wollte, zum Zeitpunkt des Aufbruchs an... 

Meine Füße sehen jetzt ungefair so aus:






Aber das ergebnis lohnt sich oder was sagt ihr hierzu?


Ich höre gerne eure Meinung dazu. Jetzt ist erst mal Schluss für heute.
Tschüüüüß!!!

Mittwoch, 6. Juni 2012

Ich bin da!

Geboren bin ich am 31.03.1994 um 16:04 Uhr im Krankenhaus Hannover.
Eine Stunde vor meiner Geburt spielte sich Folgendes ab...

...im Behandlungszimmer...
Vater: Meine Frau bekommt unser Kind!
Doktor: Wie lange setzen bereits die Wehen ein?
Vater: Wehen? Das interessiert doch keinen, das Kind kommt jetzt!!!

Währen dieses Gespräches liegt Mutter auf dem Untersuchungstisch. Nun wendet sich der Herr Doktor der Schwangeren zu, untersucht sie und meint nach kurzer Zeit:
Doktor: Keine Sorge Frau Scholle, Sie haben noch Zeit.

Nun wurde auch Frau Scholle langsam unruhig:
Mutter: Nein, das Kind kommt jetzt! Es kommt!!!

Der Doktor war sich aber sicher das Frau Scholle noch Zeit habe und war gerade dabei sie wieder nach Hause zu schicken. Mein Vater sorgte dafür das sich die Aussage des Doktors als falsch erwies mit dem Spruch: Entweder Sie holen dieses Kind da raus, oder Sie nähen das Loch wieder zu, denn mein Kind wird kein Aprilscherz!

Und nun stellen Sie sich einmal vor, was in dem Baby vorgeht, wenn es hört, entweder raus oder bleib noch länger wo du bist!? Ich kann es Ihnen sagen. Da für mich das Sprechen in dieser Situation sehr schwierig war, entschied ich mich für die Methode der Köpersprache.
Meine Eltern konnten garnicht so schnell gucken, da war ich "flutsch" auch schon draußen. :D